Babymassage bei GLÜCKSMAMA

Unterstützung bei Bauchweh: Babymassage der Fußreflexzonen

Hat dein Baby mit Verdauungsproblemen oder sogar Koliken zu kämpfen? Mit einer Fußreflexzonenmassage kannst du dein Baby ganz wunderbar unterstützen und die Beschwerden lindern. Auch bei anderen typischen Beschwerden im Säuglingsalter. Oben drauf stärkt die Babymassage eure Bindung und du lernst dein Baby noch besser kennen.

Die Vorteile der Babymassage

Je nachdem was dein Baby braucht, kann eine Babymassage entspannend oder anregend wirken. Für die Babymassage zu Hause wird in den meisten Fällen wohl eher die entspannende Wirkung angestrebt. Durch die regelmäßige Berührung und die Massage deines Babys entspannt sich die Muskulatur und auch das vegetative Nervensystem. So kann dein Baby leichter entspannen und der Schlaf verbessert werden.

Die Sinnes-Empfindungen über die Haut sind bei Babys zur Geburt schon komplett entwickelt. Sie können also über die Haut von Anfang an bewusst spüren. Möchtest du dein Baby massieren, nimm dir also Zeit und verstehe es als eine bewusste Berührung und Kontaktaufnahme mit deinem Kind. Du darfst dein Baby dabei anschauen und es direkt ansprechen und ihm erklären, was du machst. Wenn du dein Baby vor der Massage ausziehst, könntest du z.B. sagen: “Ich möchte jetzt deine Füßchen massieren. Dafür ziehe ich dir die Socken aus.” Vielleicht fühlt sich das am Anfang etwas merkwürdig an. Dein Baby nimmt aber diese direkte Ansprache bewusst wahr und kann dadurch in der sprachlichen Entwicklung unterstützt werden. Auch schon im Säuglingsalter. Das kannst du genauso beim Wickeln, Anziehen, Zähneputzen usw. machen. So kannst du während der Babymassage unterschiedliche Sinne deines Babys anregen und fördern.

Durch das regelmäßige Massieren lernst du dein Baby noch besser kennen. Was mag es, was gefällt ihm nicht so. Du hast die Möglichkeit, mit Hilfe der Babymassage deine eigene Intuition für dein Baby zu stärken.

Fußreflexzonenmassage bei Babys

Babys können von Geburt an Sinnes-Empfindungen über die Haut spüren.

Die Reflexzonen der Babyfüßchen

Die Reflexzonenmassage findet ihren Ursprung in den fernöstlichen Massagetraditionen. Es wird davon ausgegangen, dass die einzelnen Organe und Muskeln des Körpers auf der Hautoberfläche, z.B. auf den Handflächen oder eben den Fußsohlen, abgebildet werden. In den Füßen laufen ca. 70.000 Nervenenden zusammen. Diese Nerven versorgen bestimmte Bereiche unseres Körpers. Beim Massieren der Reflexzonen wird das entsprechende Organ stimuliert und dadurch die Durchblutung angeregt, was wiederum die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang setzen kann. 

Durch die Massage der Füße deines Babys kannst du ebenfalls manuell die Fußmuskulatur anregen und stärken. Sie ist später dann für das selbstständige Stehen und Laufen zuständig.

Die Reflexzonen der Babyfüßchen unterteilen sich wie folgt:

  • Die Fußspitzen bilden den Bereich des Kopfes und der Zähne ab.
  • Die einzelnen Zehen stehen für die Nebenhöhlen.
  • Im oberen Fußballen wird der Brustraum (Lunge, Herz) abgebildet.
  • Die Mitte des Fußes steht für den Solar Plexus und den Oberbauch (Magen und Anteile des Darms).
  • Im Teil oberhalb der Ferse wird der Unterbauch (Anteile des Darms, v.a. Enddarm) abgebildet.
  • Die Ferse bildet den Beckenbereich ab.
Babymassage Fußreflexe

Jeder Bereich des Körpers wird auf der Fußsohle abgebildet und kann so gezielt stimuliert werden.

Babymassage der Fußreflexzonen bei Beschwerden

Mit einfachen Griffen kannst du deinem Baby bei typischen Säuglingsbeschwerden helfen und die Schmerzen durch eine Fußreflexzonenmassage lindern.

Massagetechniken bei Zahnungsbeschwerden:

  • Nimm jeden einzelnen Zeh deines Babys nacheinander zwischen Daumen und Zeigefinger und “zupfe ihn ab”.
  • Massiere jeden einzelnen Zeh, indem du ihn zwischen Daumen und Zeigefinger kreist, so als würdest du eine Murmel zwischen deinen Fingern drehen.

Massagetechnik bei Bauchschmerzen und Koliken:

  • Lege deinen Daumen auf den Bereich oberhalb der Ferse deines Babys, dort, wo eine kleine weiche Kuhle spürbar ist, und mache kleine Kreise im Uhrzeigersinn (10-15 Kreise)

Grundlegende Tipps für deine Babymassage

  1. Der Raum darf angenehm warm temperiert sein. Vielleicht kannst du unter einer Wärmelampe oder in der Nähe der Heizung massieren.
  2. Finde den richtigen Zeitpunkt. Dein Baby sollte wach, satt und “bereit” sein. Du ebenfalls. Ein heftig weinendes oder fieberndes Baby sollte nicht massiert werden.
  3. Nimm dir Zeit, dich gut und bequem hinzusetzen. Eventuell kannst du dich an der Wand anlehnen oder du setzt dich auf eine Decke oder ein Kissen, um dich gut aufzurichten und deinen unteren Rücken zu unterstützen.
  4. Nutze reine 100%ige Öle. Für die Babymassage eignet sich hervorragend Lavendelöl. Es wirkt schmerzstillend und entkrampfend und kann deshalb sehr gut bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden.
  5. Massiere ruhig mit etwas mehr Druck (besonders bei den Füßen). Ist der Druck zu leicht, kitzelt es dein Baby womöglich und es beschwert sich deshalb.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, die Fußreflexzonenmassage bei deinem Baby auszuprobieren und dir noch mehr Unterstützung bei dem Thema wünschst, schau doch in unserem GLÜCKSMAMA Stream bei der lieben Nina vorbei. Sie ist Expertin für Babymassage und Aromatherapeutin, weshalb sie sich auch hervorragend mit Ölen auskennt (Instagram: @studiomamaberlin, Website: www.studiomamaberlin.de). 

Viel Freude beim Ausprobieren,

dein GLÜCKSMAMA Team!

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